Energieverbund

Im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Seewasserwerks im Rietli prüft der Gemeinderat die Realisierung eines Energieverbunds für Goldach.

Dabei bietet sich die thermische Nutzung des Seewassers an, aber auch die Rücklieferung von Abwärme grosser Industriebetriebe soll als mögliche Energiequelle für ein Goldacher Wärmenetz dienen. Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und des Vorprojekts bestätigen die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens. Noch müssen aber wichtige Fragen geklärt werden, insbesondere braucht es neben dem vorhandenen Potential auch das Interesse von privaten und gewerblichen Wärmebezügern. Die entsprechenden Abklärungen sind in vollem Gang. Es bleibt beabsichtigt, der Stimmbevölkerung im März 2026 einen entsprechenden Baukredit zu beantragen.

Die aktuelle Weltlage ist geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen. Rohstoffe wie Öl und Gas spielen dabei eine gewichtige Rolle, oft auch als verknapptes Gut und damit unmittelbare Auswirkung eines Kriegs. Daher tut die Schweiz gut daran, ihre Energieversorgung möglichst unabhängig zu gestalten. Die Gemeinde Goldach möchte mit diesem Projekt einen Beitrag dazu leisten.  (Dominik Gemperli)

Goldach setzt auf nachhaltige Wärme

Erfahren Sie, wie unser geplanter Energieverbund die lokale Energiezukunft gestaltet – und wie Sie davon profitieren können.